Arztpraxis Ostösterreich

Arztpraxis mit drei Standorten: raus aus der Lizenzfalle, rein ins durchdachte Netzwerk

Eine Arztpraxis mit drei Standorten: hohe Anforderungen an Verlässlichkeit und Datenschutz, aber eine IT, die über Jahre einfach mitgewachsen ist, statt geplant zu werden. Diese Fallstudie zeigt den Weg vom Kabelchaos mit drei parallelen Software-Abos zum durchgängigen System aus UniFi und Google Workspace, das der Praxis heute gehört: dokumentiert, optimiert und ohne unnötige laufende Kosten.

3
Standorte vernetzt
3 Abos
abgelöst durch Google Workspace
0 €
Pflicht-Lizenzen fürs Netzwerk
Vorher/Nachher aus diesem Projekt: gewachsener Netzwerkschrank mit Kabelchaos, daneben das neu geplante UniFi Rack, sauber gepatcht und beschriftet
Der Ausgangszustand

Gewachsen statt geplant.

Die Standorte sind über die Jahre gewachsen: Wurde ein Gerät gebraucht, kam eines dazu, ohne Plan, wie das Ganze aussehen soll. Im Sekretariat lagen Utility-Switches einfach am Boden, drumherum ein Kabelchaos, um das sich niemand gekümmert hat. Dazu liefen drei Software-Abos parallel und eine Firewall, die jedes Jahr Lizenzgebühren kostete. Wer sich mit Netzwerken auskennt, sieht so ein Setup und weiß sofort: Hier wurde montiert, nicht geplant.

Was ich vorgefunden habe

FortiGate-Firewall: rund € 400 Lizenzkosten pro Jahr, abgeschlossen als Dreijahresvertrag Drei Software-Abos parallel: Microsoft 365, Dropbox mit mehreren Terabyte und Hornetsecurity, jedes mit eigenen laufenden Kosten Utility-Switches lagen am Boden im Sekretariat, mitten im Kabelchaos Long-Range Access Points verbaut: klingt nach mehr Reichweite, ist aber vor allem Marketing und in der Praxis die falsche Wahl Access Points in der Zwischendecke montiert: sie strahlten nach oben weg statt in die Räume Sendeleistung nie eingestellt, Frequenzbänder nie optimiert Patchpanel ohne Beschriftung, keinerlei Dokumentation Niemand konnte nachvollziehen, wie das Netzwerk aufgebaut ist und was wo hängt
Vorher: gewachsener Schrank an einem der drei Standorte. FortiGate im Lizenzvertrag, lose Netzteile, Kabel kreuz und quer, nichts dokumentiert.
Vorher: gewachsener Schrank an einem der drei Standorte. FortiGate im Lizenzvertrag, lose Netzteile, Kabel kreuz und quer, nichts dokumentiert.
Vorher: unter der Anmeldung. Netzteile, Verlängerungen und Netzwerkkabel lagen lose am Boden.
Vorher: unter der Anmeldung. Netzteile, Verlängerungen und Netzwerkkabel lagen lose am Boden.
Vorher: der zweite Standort. Auch hier eine FortiGate, dazu QNAP-NAS, drei Switches verschiedener Hersteller und ein Steckdosenverteiler quer über der Ablage.
Vorher: der zweite Standort. Auch hier eine FortiGate, dazu QNAP-NAS, drei Switches verschiedener Hersteller und ein Steckdosenverteiler quer über der Ablage.
Vorher: sogar ein UniFi Access Point war schon da. Er lag eingeschaltet flach auf einem Switch im Empfangsbereich, statt an der Decke zu hängen, daneben USV und Kabelknäuel.
Vorher: sogar ein UniFi Access Point war schon da. Er lag eingeschaltet flach auf einem Switch im Empfangsbereich, statt an der Decke zu hängen, daneben USV und Kabelknäuel.
Die Umsetzung

Einmal richtig, Standort für Standort.

Bestandsaufnahme und Funkanalyse

Alle drei Standorte vermessen: Wände, Störquellen, Nutzungsbereiche. Erst dann wurde entschieden, was wohin kommt.

FortiGate ersetzt durch UniFi Gateway

Firewall-Regeln, die den Praxis-Traffic absichern, ohne einen Euro laufende Lizenzkosten.

Access Points der Flagship-Serie, richtig montiert

Statt Long-Range-Modellen in der Zwischendecke: die richtigen Geräte, sichtbar an der Decke, dort wo das Signal gebraucht wird.

Sendeleistung und Frequenzbänder optimiert

Kanäle, Bänder und Leistung pro Access Point eingestellt, statt alles auf Werkseinstellung zu lassen.

Saubere Trennung per VLANs

Praxisbetrieb, private Nutzung und Gäste sauber voneinander getrennt, mit klaren Firewall-Regeln dazwischen.

CyberSecure by Proofpoint aktiviert

Das einzige Abo im UniFi-System, bewusst gewählt: laufend aktualisierte Bedrohungssignaturen von Proofpoint erkennen und blocken bekannte Angriffe. Wichtig bei Patientendaten, und im Gegensatz zur alten Firewall-Lizenz optional und ohne Vertragsbindung.

Drei Standorte, ein Netzwerk

Alle Standorte dauerhaft per Site-to-Site VPN verbunden und zentral über eine Oberfläche verwaltet.

Schluss mit Boden-Switches

Statt Utility-Switches am Boden im Sekretariat: ordentliche Technik pro Standort, sauber verbaut und verkabelt.

Drei Abos abgelöst durch Google Workspace

Microsoft 365, Dropbox mit mehreren Terabyte und Hornetsecurity wurden zu einem System zusammengeführt: E-Mail, Kalender und Dateien in Google Workspace.

Migration ohne Stillstand

Postfächer, Kalender und die Dropbox-Datenbestände zogen geordnet um. Die Praxis hat durchgehend weitergearbeitet.

Vollständige Dokumentation und Übergabe

Netzwerkplan, Konfiguration und alle Zugangsdaten gehören der Praxis, nicht mir.

Das Ergebnis

Ein System, das sich sehen lassen kann.

Heute laufen alle drei Standorte auf einem durchgängigen UniFi-Netzwerk, und statt drei Software-Abos gibt es ein System: Google Workspace. Stabil, dokumentiert, ohne Dreijahresverträge. Und der Netzwerkschrank sieht so aus, dass man ihn gerne herzeigt.

Nachher: derselbe Standort. UniFi Gateway und Switches, Synology NAS, saubere Patchung, Blindblenden und Platz für Wachstum.
Nachher: derselbe Standort. UniFi Gateway und Switches, Synology NAS, saubere Patchung, Blindblenden und Platz für Wachstum.
Nachher: dieselbe Anmeldung. UniFi Switch an der Wand, Netzteile in der Kabelwanne, jedes Kabel gebündelt und geführt.
Nachher: dieselbe Anmeldung. UniFi Switch an der Wand, Netzteile in der Kabelwanne, jedes Kabel gebündelt und geführt.
Nachher: der Blick in die andere Ecke unter der Anmeldung. Am Boden liegt kein einziges Kabel mehr.
Nachher: der Blick in die andere Ecke unter der Anmeldung. Am Boden liegt kein einziges Kabel mehr.
Nachher: der zweite Standort. UniFi Dream Machine Pro, ein UniFi Switch statt drei verschiedener, Synology NAS, und die USV steht im Schrank statt offen im Empfangsbereich.
Nachher: der zweite Standort. UniFi Dream Machine Pro, ein UniFi Switch statt drei verschiedener, Synology NAS, und die USV steht im Schrank statt offen im Empfangsbereich.

Was der Kunde jetzt hat

Kein Lizenzzwang mehr: Statt € 400 pro Jahr im Dreijahresvertrag nur noch das schlanke, jederzeit optionale CyberSecure-Abo für die Bedrohungserkennung Ein System statt drei Abos: Google Workspace ersetzt Microsoft 365, Dropbox und Hornetsecurity Stabiles WLAN in allen Räumen, weil Position, Sendeleistung und Frequenzen stimmen Drei Standorte dauerhaft verbunden, verwaltet in einer Oberfläche Saubere Netz-Trennung für Praxis, Privat und Gäste Ordentliche Technik statt Switches am Boden: verbaut, beschriftet, dokumentiert Alle Zugangsdaten liegen bei der Praxis: keine Abhängigkeit vom Dienstleister

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