Eine Arztpraxis mit drei Standorten: hohe Anforderungen an Verlässlichkeit und Datenschutz, aber eine IT, die über Jahre einfach mitgewachsen ist, statt geplant zu werden. Diese Fallstudie zeigt den Weg vom Kabelchaos mit drei parallelen Software-Abos zum durchgängigen System aus UniFi und Google Workspace, das der Praxis heute gehört: dokumentiert, optimiert und ohne unnötige laufende Kosten.

Die Standorte sind über die Jahre gewachsen: Wurde ein Gerät gebraucht, kam eines dazu, ohne Plan, wie das Ganze aussehen soll. Im Sekretariat lagen Utility-Switches einfach am Boden, drumherum ein Kabelchaos, um das sich niemand gekümmert hat. Dazu liefen drei Software-Abos parallel und eine Firewall, die jedes Jahr Lizenzgebühren kostete. Wer sich mit Netzwerken auskennt, sieht so ein Setup und weiß sofort: Hier wurde montiert, nicht geplant.




Alle drei Standorte vermessen: Wände, Störquellen, Nutzungsbereiche. Erst dann wurde entschieden, was wohin kommt.
Firewall-Regeln, die den Praxis-Traffic absichern, ohne einen Euro laufende Lizenzkosten.
Statt Long-Range-Modellen in der Zwischendecke: die richtigen Geräte, sichtbar an der Decke, dort wo das Signal gebraucht wird.
Kanäle, Bänder und Leistung pro Access Point eingestellt, statt alles auf Werkseinstellung zu lassen.
Praxisbetrieb, private Nutzung und Gäste sauber voneinander getrennt, mit klaren Firewall-Regeln dazwischen.
Das einzige Abo im UniFi-System, bewusst gewählt: laufend aktualisierte Bedrohungssignaturen von Proofpoint erkennen und blocken bekannte Angriffe. Wichtig bei Patientendaten, und im Gegensatz zur alten Firewall-Lizenz optional und ohne Vertragsbindung.
Alle Standorte dauerhaft per Site-to-Site VPN verbunden und zentral über eine Oberfläche verwaltet.
Statt Utility-Switches am Boden im Sekretariat: ordentliche Technik pro Standort, sauber verbaut und verkabelt.
Microsoft 365, Dropbox mit mehreren Terabyte und Hornetsecurity wurden zu einem System zusammengeführt: E-Mail, Kalender und Dateien in Google Workspace.
Postfächer, Kalender und die Dropbox-Datenbestände zogen geordnet um. Die Praxis hat durchgehend weitergearbeitet.
Netzwerkplan, Konfiguration und alle Zugangsdaten gehören der Praxis, nicht mir.
Heute laufen alle drei Standorte auf einem durchgängigen UniFi-Netzwerk, und statt drei Software-Abos gibt es ein System: Google Workspace. Stabil, dokumentiert, ohne Dreijahresverträge. Und der Netzwerkschrank sieht so aus, dass man ihn gerne herzeigt.




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